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Forderungsmanagement

Im Wirtschaftsleben kommt es immer wieder dazu, dass Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht oder nur unzureichend nachkommen. Auf Grund der Möglichkeiten, bei Zahlungsunfähigkeit das Insolvenzverfahren einzuleiten, verschärft sich die Situation für den Gläubiger zusätzlich, wenn dieser sein Geld haben möchte. Denn in diesem Fall muss er sich womöglich mit einer Quote zufrieden geben, die seine Forderungen nicht annähernd befriedigt.


Bei einer solchen Konstellation empfiehlt es sich, einen Rechtsanwalt zu beauftragen. Dieser hat die nötige Distanz, kann die Sachlage objektiv einschätzen und Lösungen finden, selbst wenn die Fronten bereits verhärtet sind.

Häufig ist es so, dass von Schuldnerseite gerne und allzu schnell mit der Einleitung des Insolvenzverfahrens gedroht wird. Dabei ist jedoch zu beachten, dass tatsächlich niemand gerne den wirtschaftlichen Tod erleidet. Denn der Weg zurück ins Geschäftsleben ist für Jahre versperrt. Mit diesem Wissen gilt es zu verhandeln. Erstaunlich oft kann dann doch noch eine Zahlungsvereinbarung mit dem Schuldner getroffen werden, die für alle Beteiligten akzeptabel erscheint.